knackhit

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Die Hammer-Idee und ihr Erfinder


Anton Studer, Erfinder der Nussknacker von knackhit
Anton Studer, 1930-2016


Warum ein Nussknacker?

Baumnüsse knacken und lagernBrainfood werden Nüsse auch genannt, Nahrung für das Hirn. Sie haben einen hohen Anteil an wertvollen Fettsäuren, Eiweiss, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Dadurch sind sie vor allem eines: ein wertvoller Energiespender. Zudem eignen sie sich hervorragend zum Lagern.

Begeisterter Sammler

Obwohl ich die wertvollen und wohlschmeckenden Kerne von Baum- und Haselnüssen sehr schätze, war das nicht ausschlaggebend für das Entwickeln der Nussknacker von knackhit. Das Sammeln von Nüssen, Beeren und Pilzen hat mich schon immer fasziniert. Früher bin ich mit den Kindern losgezogen. Korb- und büchsenweise haben wir unsere „Beute“ nach Hause gebracht, wo sie von meiner Frau verarbeitet und von uns allen genossen wurde. Nebst den einheimischen Baumnüssen sind später Haselnüsse aus dem Piemonte dazu gekommen, weil wir dort oft unsere Ferien verbrachten und immer sackweise dieser wunderbaren Früchte geschenkt bekamen.

Längst in Pension, hat eine Krankheit dann meinen Aktionsradius eingeschränkt. Ich sass häufiger als früher zu Hause, hatte Zeit und machte mich ans Öffnen der Baum- und Haselnüsse.

Das Knacken als Knacknuss

Viele gängige Nussknacker habe ich ausprobiert, aber keiner konnte mich überzeugen. Da gibt es so kleine Haselnüsse, für die alle Knacker zu gross sind. Mit vielen Nussknackern wird der Kern beschädigt oder das Handhaben verlangt so viel Kraft, dass Kinder keine Chance haben, Nüsse zu öffnen.


Mehr als zwei Jahre für die Nuss

Dieser „Notstand“ hat meinen Tüftlertrieb geweckt. Es musste doch möglich sein, einen Nussknacker zu entwickeln, mit dem kinderleicht Nüsse geknackt werden konnten, und zwar die Schale nicht die Nuss. Das Pröbeln, Ausprobieren, Entwerfen und Konstruieren begann und dauerte schliesslich über zwei Jahre. Baum- und Haselnüsse habe ich seziert und auf ihre Beschaffenheit und ihren Aufbau untersucht und mit verschiedenen Öffnungsmethoden experimentiert.


Das Besondere der Baumnuss

Ich entdeckte, dass die Baumnuss unter der Spitze einen Hohlraum von einigen Millimetern hat und die Schale diverse Sollbruchstellen (Schwachstellen) aufweist.

Baumnuss knacken mit den Nussknacker von knackhit Die Baumnuss hat unter der Spitze einen Hohlraum
von einigen Millimetern.

Mit der Zeit zeigte sich, dass ich Baumnüsse besser knacken konnte, wenn ich sie mit einer Zange packte, auf ein Brett stellte und mit einem modifizierten Holzhammer auf die Spitze schlug. Der Erfolg war sichtbar, aber noch nicht befriedigend, denn oft zertrümmerte ich auch die Nuss. Mir  wurde klar, dass ich den Schlag des Hammers irgendwie bremsen musste.
So erprobte ich erste Löcher in Holzleisten. Es folgten unzählige Versuche mit verschiedenen Lochgrössen und Sitzauflagen. Schliesslich gelang es mir, das System auf kleinem Raum so anzulegen, dass ich alle handelsüblichen Baumnüsse in wenigen Löchern mit einem Holzhammer öffnen konnte.
Was mich erstaunte: wie einfach es letztlich war und vor allem auch welch hervorragende Resultate ich mit dieser Methode erzielte.


Ein Geschenk der Natur

Zum Schluss schien es, als ob mir die Baumnuss nach langem Spielen gezeigt hatte, wo sie geöffnet werden möchte, um ihren Kern in voller Pracht freizugeben. Ich denke, die Schale der Baumnuss ist von Natur aus zum Knacken gebaut worden. Die idealen Sollbruchstellen waren bis anhin nicht oder nur wenig bekannt. Sie befinden sich oben unter der Spitze, bei diesem kleinen Hohlraum, und seitlich in der Schale. Mit einem gebremsten Schlag auf die frei stehende Nuss zerfällt die Schale oben in vier kleine und seitlich in vier grosse Teile.

Baumnuss knacken kinderleicht
Die frei stehende Nuss
Nussknacker Baumnuss
An den Sollbruchstellen geknackt

Der Kern kommt so meist unbeschädigt zum Vorschein Für mich war das eine grosse Entdeckung, die mich dann bei meiner Erfindung – dem Entwickeln der Nussknacker von knackhit – anleitete.

Baumnuss geknackt Die Schale wurde an ihren Schwachstellen geknackt.
Die Nuss kommt unbeschädigt in zwei Hälften zum Vorschein.


Das Besondere der Haselnuss

Die Haselnuss hat einen anderen Charakter als die Baumnuss. Ihr Geheimnis war leichter zu lüften. Schnell fand ich heraus, dass die Haselnuss idealerweise liegend geknackt wird. Vertiefungen oder Löcher waren für sie deshalb weniger geeignet. Eine schiefe Ebene brachte mir den gewünschten Erfolg. Je nach Grösse der Nuss musste ich sie weiter unten oder oben auf ihrem Bauch in die Rille legen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass es einen Unterschied macht, wohin die Spitze der Haselnuss schaut. Idealerweise zeigt sie in die Richtung, in der die Rille ansteigt, so trifft der Hammer auf eine Sollbruchstelle. Auf diese Weise erzielte ich auch bei der Haselnuss hervorragende Resultate und staunte schliesslich wiederum, wie einfach und effizient das Öffnen war.


Meine Vision

Einfach und effizient können auch Sie mit den Nussknackern von knackhit Baum- und Haselnüsse öffnen, das ist keine Vision, das hab ich tausendfach erprobt. Meine Vision ist es aber, dass möglichst alle – Kinder und Erwachsene – spielend leicht und schnell Baum- und Haselnüsse öffnen können, nebenbei ihre Geschicklichkeit sowie ihre motorischen Fähigkeiten schulen und zudem die wunderbaren Energiespender aus der Natur frisch geniessen können.
Und damit Sie das Nussknacken im Freundeskreis oder Familienverband auch als Spiel oder kleinen Wettbewerb gestalten können, habe ich einen Spielvorschlag entwickelt, den Sie herunterladen können: >> Download Anleitung Hammerspiel



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